Unsere Mission

Stipendiumscoach ist aus einer persönlichen Erfahrung heraus entstanden. Der Gründer Elias hat selbst mehrere Stipendien erhalten – und dabei festgestellt, dass der entscheidende Unterschied selten das Profil ist. Viel öfter ist es das Wissen: darüber, welche Programme existieren, welche wirklich passen und wie man sich überzeugend bewirbt. Dieses Wissen ist nicht gleichmäßig verteilt. Und das hat Konsequenzen.

Die Lücke ist messbar

In Deutschland gibt es über 2.000 Stipendienprogramme. Derzeit werden aktuell knapp 30.000 Studierende gefördert – das entspricht lediglich etwa einem Prozent aller Studierenden und Promovierenden.

Das erklärte Ziel der Bundesregierung, das bereits 2011 mit der Einführung des Deutschlandstipendiums formuliert wurde: zehn Prozent. Die Realität liegt noch immer neun Prozentpunkte darunter.

„Die Bundesregierung bleibt damit weiterhin weit unter dem … 2011 formulierten Ziel, 10 Prozent der Studierenden mit einem Stipendium auszustatten."

Dabei fehlt es nicht an Fördermitteln. Es fehlt an Bewerbungen.

Das eigentliche Problem

Die Gründe dafür lassen sich auf drei Ebenen beschreiben – und sie verstärken sich gegenseitig. 

Erstens: der Mythos. 

Wer heute herausfinden will, welche Stipendien realistisch für das eigene Profil infrage kommen, stößt auf überwältigende Datenbanken, unklare Anforderungen und den hartnäckigen Glaubenssatz, dass nur Einserkandidaten überhaupt eine Chance haben. 

Zweitens: die Komplexität. 

Über 2.000 Programme mit unterschiedlichen Voraussetzungen, Fristen und Auswahlverfahren – ohne Orientierung führt das zu Überforderung, nicht zu Bewerbungen. 

Drittens: die strukturelle Ungleichheit. 

Laut einer Studie der Stiftung Mercator und myStipendium bewerben sich Frauen, Studierende aus Nicht-Akademiker-Familien und Studierende mit Migrationsgeschichte deutlich seltener – nicht weil ihre Chancen schlechter wären, sondern weil soziale und herkunftsbezogene Barrieren sie seltener zur Bewerbung führen. Das Ergebnis: Fördergelder bleiben liegen. Potenzial bleibt ungenutzt.

Was wir tun

Stipendiumscoach ist keine Datenbank und kein klassisches Coaching. Der Ansatz ist ein anderer: ein klares System, das Förderpotenzial sichtbar macht, passende Programme identifiziert und den Bewerbungsprozess planbar macht – statt ihn dem Zufall zu überlassen. Aus Überforderung wird Klarheit. Aus endloser Recherche wird eine gezielte Bewerbung. Und aus dem Gefühl, „das ist nichts für mich“, wird die Erkenntnis, dass Förderung erreichbar ist – wenn man weiß, wo man anfangen soll.

Ein Stipendium sollte keine Frage der Herkunft sein, sondern eine Frage des Systems. Stipendiumscoach möchte seinen Beitrag dazu leisten, das 10-Prozent-Ziel erreichbar zu machen – durch Inhalte, die Mythen entkräften, und Werkzeuge, die den ersten Schritt erleichtern. Wer sich bewirbt, hat eine Chance. Wer sich nicht bewirbt, hat keine.

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